Meine Bücher


Pick the Boss - Liebe ist Chefsach

ERSCHEINUNGSDATUM: 3.3.16 beim Egmont Lyx Verlag

 

Mein erster Chick-Lit Reihe. Es ist die Geschichte von der chaotischen Emma Reed, die zwischen zwei Männern steht. Ihren Chefs.

 

Klappentext:

 

Was tust du, wenn du nach einer durchzechten Nacht neben einem One Night Stand aufwachst, mit Panik feststellst, dass du zu spät kommst und dass noch an deinem ersten Arbeitstag?

Damit nicht genug übersieht ein arroganter Arsch die rote Ampel und fährt dir direkt ins Auto. Mit Müh und Not schaffst du es noch ins Büro und vor dir stehen deine neuen Chefs.

Rechts Mr. Arsch, der Rot und Grün nicht unterscheiden kann, und links Mr. One Night Stand, dessen Name dir einfach nicht einfallen will.

 

Auszug:

 

Emma:

 

»Wieso willst du mich nicht mit dem Vornamen ansprechen? Gestern Nacht hat es dich auch nicht gestört, meinen Namen zu schreien, als du gekommen bist«, schmunzelt er und steht nun direkt vor mir. Mein Gesicht nimmt die Farbe einer roten Ampel an und am liebsten würde ich im Erdboden versinken. »Da wusste ich auch nicht, dass Sie mein zukünftiger Boss sind.« »Auch wenn ich dein Boss bin, können wir zusammen viel Spaß haben. Du bist sehr interessant und sexy, wenn du so tust, als würdest du mich nicht wollen.« Mein Puls rast, doch ich lasse mich nicht aus dem Konzept bringen. Naja, ich versuche es zumindest. »Ich will Sie aber nicht.«

»Dein Körper sagt mir etwas anderes«, raunt er mir ins Ohr. Ich schließe die Augen und ein wohliger Schauer erfüllt meinen Körper. Halt! Sitz! Böse Emma knurrt mein Unterbewusstsein und ich öffne meine Lieder. Er sieht mir fest in die Augen, beugt sich ein wenig vor, stemmt beide Handflächen neben meinem Kopf ab und nähert sich langsam meinem Gesicht. Sein Blick ist dunkel und sexy und sein Mund einen Spalt weit geöffnet. Unbewusst lecke ich mir über die trockenen Lippen und kaue auf meiner Unterlippe. Sofort denke ich an das Buch 50 Shades of Grey, das ich vor Kurzem gelesen habe, und höre augenblicklich mit dem Lippenspiel auf. Nicht dass Sean auf die Idee kommt, einen auf Christian Grey zu machen und mich zu versohlen. Ich würde lügen, wenn ich sage, dass mich dieser Mann kalt lässt. Auch nur an letzte Nacht zu denken, lässt meinen Puls in die Höhe schießen. Doch so eine bin ich nicht, wollte ich nie sein. Ich will nicht nach Jahren harter Arbeit, mir anhören müssen, dass ich mich nur hochgeschlafen habe. »Nein, Mister Coleman. Ich möchte keinen Spaß mit Ihnen. Letzte Nacht war ein One-Night-Stand, und wie der Name schon sagt, es war nur eine Nacht. Am besten ist, wir vergessen es und arbeiten professionell weiter.« Ohne auf meine Worte zu hören, kommt er mir immer näher. Ich kann seinen heißen Atem auf meinen Lippen spüren und mein Brustkorb hebt und senkt sich schnell. »Nicht«, hauche ich, lege meine linke Handfläche auf seine Brust und versuche, ihn von mir zu schieben, doch er rührt sich kein Stück. Meine Zwickmühle wird immer schlimmer und mir gehen die Argumente aus. Als er die Augen schließt, bekomme ich Panik und verpasse ihm, ohne Kontrolle über mein Handeln zu haben, eine schallende Ohrfeige.  

 


Love the Boss - Ein Chef fürs Leben

 

ERSCHEINUNGSDATUM: 07.04.16 beim Egmont Lyx Verlag

 

 

Klappentext:

 

Emmas Liebeschaos war perfekt: Sie hatte sich in ihre beiden Chefs verliebt - die Brüder Sean und Liam - und sich schließlich für Sean entschieden. Eigentlich ist sie mit ihrer Wahl auch glücklich, bis Liam ihr Gefühlsleben mit seinem Liebesgeständnis wieder völlig auf den Kopf stellt. Hat sie vielleicht doch den falschen Bruder gewählt? Mit Hilfe ihres besten Freundes erkennt Emma endlich, was sie wirklich will. Doch sie wäre nicht sie selbst, wenn sie auf diesem WEg nicht noch in einige Fettnäpfchen treten würde.

 

Auszug:

 

»Hm, Aiden, die sind ja der Wahnsinn. Du weißt schon, dass ich jetzt fünfzig Kilometer joggen muss, um diese Kalorien wieder runterzukriegen?«, frage ich halbherzig. Ich und Joggen? Mit meiner Jogginghose bin ich ungefähr so oft gejoggt, wie ich mit der Küchenrolle durch die Küche gerollt bin.

»Pff … du und joggen. Das wäre ja mal ne Weltpremiere«, meint er scherzend und beißt erneut in den Donut. Ich lächle in mich hinein, wie gut er mich doch kennt.

Als ich den Blick hebe, gehen die Türen zur Cafeteria auf und die Coleman Männer betreten den Raum. Ich schlucke nervös. Sean und Liam tragen fast identische graue Anzüge, nur dass Liams eine Spur dunkler wirkt. Die beiden könnten jedoch vom Typ nicht unterschiedlicher sein. Beide sehen einfach unverschämt gut aus. Wer kann sich denn da bitte entscheiden?

»Ähm, steht der Weihnachtsmann hinter mir oder warum funkeln deine Augen?«, will Aiden dann schließlich wissen.

»Die Colemans haben soeben die Cafeteria betreten.«

»Ach? Die Bosse speisen mit den Untergebenen?«

Ich nicke belustigt. »Ja, Charles Coleman legt viel Wert auf familiäres Arbeitsklima.«

Liam lässt den Blick schweifen, sieht sich um, bis sich unsere Augen treffen. Mein Herz klopft mir bis zum Hals, als er die Mundwinkel nach oben zieht. Das Grinsen wird breiter, als er meine Verlegenheit bemerkt. Er bräuchte einen Waffenschein für sein gutes Aussehen. Dieser Blick ist intensiv, bringt mich dazu rot anzulaufen und mich verlegen abzuwenden. Liam schafft es diese Gefühle in mir hervorzuholen und das noch aus dieser Entfernung. Seit wann hat Liam diese Wirkung auf mich? Seit unserem Kuss ist alles viel intensiver und wirft mich komplett aus der Bahn.

»Emma, alles okay?«

»Ja … ähm, nein. Liam sieht hierher, aber dreh dich ja nicht um!« Kaum habe ich die Worte ausgesprochen, tut er genau das Gegenteil und riskiert einen Blick auf die Männer, die mir den Verstand rauben. Ich höre Aiden Luft holen. Langsam dreht er sich wieder zu mir. »Das ist Liam? Dieser blonde, durchtrainierte Halbgott?« Seufzend nicke ich. »Und er hat dir gestern eine Liebeserklärung gemacht und dich sogar geküsst?«

Ich nicke erneut.

»Daneben steht sein heißer Bruder, der dir den besten Sex deines Lebens beschert und nichts von dem Liebesgeständnis weiß.« Jedes seiner Worte macht mir meine Zwickmühle nur deutlicher.

»Herrgott ja!«

»Mann, Principessa. Du bist ja so was von am Arsch«, stellt er verzweifelt fest und mir bleibt nichts anderes übrig, als resignierend zuzustimmen.

 

Gestern und für immer

 

Dieses Buch liegt mir besonders am Herzen, da es von einer bedingungslosen Liebe handelt. Es ist die Geschichte einer jungen Frau, die sich auf einem Maskenball verliebt, ohne sein entstelltes Gesicht vorher gesehen zu haben.

 

Klappentext:


Das Leben ist nicht fair. Diese Lektion müssen Danielle und Sebastian am eigenen Leib erfahren. Die beiden lernen sich auf einem Maskenball kennen und spüren sofort eine tiefe Verbundenheit zueinander. Doch so rein ihre Gefühle zueinander auch sind, so müssen sie sich Vorurteilen und Intrigen stellen. Denn Sebastian ist von Selbsthass zerfressen, sein Gesicht furchtbar entstellt. Danielle hingegen peinigen die Schatten ihrer Vergangenheit. Kann ihre Liebe den Hass überwinden?

 

Auszug:

 

Nach der Rede folgten ein paar Lobeshymnen über ihren Vortrag. Die Reaktionen waren wie in New York. Manche fanden es schrecklich, andere toll und ehrlich. Die anschließende Belagerung war Danielle unangenehm. Die Masken verliehen den Menschen etwas Düsteres, geradezu Mystisches und das brauchte sie dazu, wieder an Sebastian zu denken. Sie rollte über ihre eigene Dummheit die Augen und fragte sich, wieso sie ihn nicht aus dem Kopf bekam.

Danielle entschuldigte sich, drängte durch die Menschenmenge, die gerade auf dem Weg zu ihren Tischen war. Froh darüber, mit keinem von ihnen reden zu müssen, schlich sie sich auf den Balkon. Da war dieses Déjà-vu Gefühl, als könnte er jeden Moment neben ihr stehen. Doch sie wusste, dass Sebastian meilenweit entfernt war, und diese Tatsache stimmte sie traurig. Sie überlegte einen Moment, ob sie sich eine Zigarette anzünden sollte, entschied sich aber dagegen. Erstaunt blickte sie auf das von zahlreichen Lichtern erhellte London. Der Big Ben und das London Eye wurden von Scheinwerfern in Szene gesetzt und Danielle musste noch immer staunen. Ihr langersehnter Wunsch wurde wahr.

Sie war endlich in London. Doch so richtig freuen konnte sie sich nicht. Irgendwie wünschte sie sich, dass Sebastian hier wäre und sie die Wahrzeichen der Hauptstadt Großbritanniens mit ihm erlebte. Aber das war unmöglich, da er jahrelang nicht aus seiner Wohnung gegangen war, und er würde es jetzt auch nicht tun. Sie verstand seinen Hass auf sich selbst nicht, denn sie sah in ihm einen missverstandenen, unsicheren und dennoch schönen Mann.

Für Danielle war er attraktiver und hübscher als alle Männer, denen sie je begegnet war. Eine leichte Sommerbrise wehte durch ihr Haar, und obwohl ihr nicht kalt war, schlang sie einsam die Arme um ihren Körper. »Oh Sebastian«, stöhnte sie, stieß die für einen Moment angehaltene Luft aus und wünschte sich nichts sehnlicher, als in seinen Armen zu liegen. »Ich bin hier«, raunte eine Stimme hinter ihr und sie zuckte erschrocken zusammen, als ihr klar wurde, dass er hierhergekommen war, um sie zu sehen.


Lichtschatten - Die letzte Solea als Paige Lowell

 

ERSCHEINUNGSDATUM: Herbst/Winter beim Drachemond Verlag

 

Das erste Buch, dass ich mit meiner Kollegin und Freundin unter dem Pseudonym Paige Lowell geschrieben habe.

 

Klappentext:

 

Das Land Wyonell versinkt im Schatten des grausamen Königs Balan. Er beraubte die Zirkel ihrer Magie, tötete jene, die mit der Prophezeiung um seinen Sturz verbunden schienen. Schließlich setzt er seinen Sohn Greyson darauf an, das letzte Kind des Lichts aufzuspüren und hinzurichten. Doch was passiert, wenn sich Licht und Schatten plötzlich magisch anziehen und aus Hass eine tiefe Liebe entsteht?

 

Auszug:

 

Nach einigen Augenblicken bin ich wieder Herr meiner Sinne. Der Schmerz verebbt. Ich richte mich sitzend auf, brauche nicht an mir herunterzusehen, um zu wissen, dass ich vollständig geheilt worden bin, stütze daher den Kopf auf der Handfläche ab und sehe auf Elle, die starr in den Himmel sieht. Ihre Augen sind feucht. Weint sie etwa? »Elle!« Sie scheint mit den Gedanken weit weg zu sein, so beuge ich mich über ihr Gesicht. Sie lächelt mich mit solch einer Wärme an, dass mir schwindelig wird. Ihre Lider flattern und mit einem Mal erkenne ich auch, wieso. Die Schmerzen! Sie sind auf sie übergegangen, genauso, wie ich es im Traum gesehen habe. Ist ihr kleiner Körper diesen Qualen überhaupt gewachsen?

»Verdammt, Elle! Du hättest mich nicht retten sollen!«, sage ich wütend über meine eigene Dummheit, ihr erlaubt zu haben, mich zu heilen, wo ich doch genau wusste, dass das passieren würde. Ich streiche ihr liebevoll eine Strähne hinters Ohr, versuche zu begreifen, was in ihr vorgehen mag. Diese junge Frau hat mich gerettet. Mich! Ihren Feind, der sie dem Mann ausliefert, der sie umbringen wird! Etwas in mir sträubt sich dagegen, sie zum König zu bringen. Und dieses Etwas wird immer größer, je näher ich sie kennenlerne. Es ist zu viel passiert. Elle ist passiert!

Sie stöhnt schmerzlich auf, versucht, meinem Blick auszuweichen. »Sieh mich an.« Elle schüttelt den Kopf, Tränen perlen aus den Augenwinkeln in ihr Ohr. »Sieh mich an, Solea.« Meine Stimme ist leise, doch die Intensität darin lässt sie gehorchen. »Wieso?«, frage ich sie. Mein Gesicht ist so dicht vor ihrem, dass wir einander fast berühren, aber ich achte darauf, es nicht zu tun. Sie leidet schon genug für mich. »Wieso hast du mich gerettet? Du hättest mich verbluten lassen und fliehen können. Dich hätte ein völlig neues Leben erwartet.«

Elle schnaubt lächelnd, schüttelt erneut den Kopf und senkt den Blick. Ich greife nach ihrem Kinn, hebe es an, um sie zu zwingen mich anzusehen. »Sag es mir«, bitte ich sie nun sanfter.

»Ist es nicht offensichtlich?«, haucht sie und für einen kurzen Augenblick erlaube ich mir, das Glänzen dieser Augen nicht mit Tränen zu verwechseln und etwas anderes darin zu erkennen, ehe ihr Kopf kraftlos zur Seite fällt.